Episode 6

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Die zwei Wochen des Praktikums vergehen für Hänsel und Gretel wie im Fluge …

Mit Fröhlich auf der Baustelle war toll. Man kommt herum, das gefällt mir.

Die sind alle so nett. Aber die Arbeit ist öde. Hoffentlich ändert sich das noch!

Heute gab es ein Feedbackgespräch von Lustig und Fröhlich. Sie haben mich sehr gelobt, haben aber auch gesagt, wo ich besser aufpassen sollte.

Leider ändert sich nichts. Es macht mit allen Spaß, aber die Aufgaben sind wenig kreativ. Ich weiß nicht, ob das dauerhaft für mich etwas wäre …

Schade, das Praktikum ist schon vorbei. Ich würde am liebsten weitermachen.

Es ist vorbei. Okay, das Ganze hatte ich mir anders vorgestellt.

Anke Bünting-Walter ist Inhaberin des Haus des Hörens in Karlsruhe. Die Hörakustikerin berichtet von ihren Erfahrungen über Praktika und Probearbeiten.

Praktika

Praktika sind eine ideale Maßnahme – sowohl für die Jugendlichen als auch für die Betriebe. Die jungen Menschen können den Betrieb, das Umfeld und die Aufgaben kennenlernen, die Betriebe sehen, ob der Praktikant für eine Ausbildung infrage kommt. Gegenseitiges Austesten sozusagen.

Für Betriebe ist es folglich wichtig, Praktika anzubieten. Und zwar gut organisiert. Es geht nicht um Kaffeekochen und Kopieren, sondern um einen im Voraus geplanten Praktikumsablauf, der Abwechslung bietet, zeigt, worum es bei einer möglichen Ausbildung im Kern ginge, und auch immer wieder Zeit lässt für Rückmeldungen und Feedbackgespräche. Davon profitieren beide.

Am Ende des Praktikums ist aber noch nicht Schluss. Hat der Betrieb ein gutes Gefühl, und scheint der Praktikant zufrieden mit seinem Praktikum zu sein, dann sollte der Betrieb sich den Praktikanten „warmhalten“. Es könnte der nächste Azubi werden, also immer in Kontakt bleiben!

Thomas Krumbiegel ist Lehrer an der Theo-Koch-Schule in Grünberg. Er koordiniert zudem alles rund um die Berufsorientierung. Wir haben ihn gefragt, wie aus Sicht des Lehrers Schülerpraktika verlaufen (können).

Auf einen Blick

Lustig und Fröhlich haben das Praktikum der beiden gut vorbereitet. Sie reden viel mit ihnen, geben Feedback, hören zu, sorgen für viel Abwechslung und ermöglichen es so, den Betrieb, die Mitarbeiter und Tätigkeiten gut kennenzulernen. Lustig und Fröhlich sind sehr zufrieden mit beiden, weshalb sie sich entschließen, mit Hänsel und Gretel in Kontakt zu bleiben – etwas, was man dringend tun sollte, hat man das Gefühl, es passt für beide Seiten.

Hänsel und Gretel erleben das Praktikum sehr unterschiedlich. Es wird deutlich, dass beide sich sehr gut aufgenommen fühlen und sich gut mit allen verstehen. Doch während Hänsel mit Spaß bei der Sache ist, hegt Gretel starke Zweifel: Für sie ist die Arbeit nicht abwechslungsreich und kreativ genug. Bei ihr haben Vorstellung und Wirklichkeit nicht übereingestimmt. Diese Erkenntnis können Praktika auch bringen.

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Was passiert in Episode 7?

In Episode 7 des Magazins unterhalten sich Lustig und Fröhlich über Möglichkeiten des Kontakthaltens. Da Hänsel und Gretel beide sehr positiv aufgefallen sind, möchten sie die beiden für eine Ausbildung im nächsten Jahr gewinnen , deshalb wollen sie mit den beiden in Kontakt bleiben. Die Schüler treffen Entscheidungen über ihren weiteren Weg, ob Gymnasium mit der Perspektive Studium oder Ausbildung. Hänsel und Gretel werden zum Vorstellungsgespräch eingeladen …

Tanja Leis vom RKW Kompetenzzentrum über das Kontakthalten.

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