Episode 2

Bitte scrollen, um die Geschichte weiterzuführen

Die vorliegende Website ist optimiert für die Ansicht auf Tablets und Computern mit einer Auflösung von mindestens 768 x 1024 Pixeln. Zur Online-PDF des Magazins gelangen Sie alternativ hier: www.rkw-magazin.de.

Statements aus Unternehmenswerkstätten

Unternehmenswerkstätten sind dreistündige Workshops, die mit maximal einem Dutzend Unternehmen regional durchgeführt werden. Das RKW bietet zusammen mit Partnern diese kostenlosen Werkstätten zu verschiedenen Themen rund um den Schwerpunkt Unternehmensentwicklung und Fachkräftesicherung an. Auch zum Azubimarketing gibt es welche.

Marketingkonzept für Wunscharbeitgeber?

Jugendliche finden bei Ihnen ihre Traumausbildung, wenn
… Ihr Angebot sie überzeugt.
… Sie von den Kandidaten begeistert sind.

Sechs Schritte

1

Angebotspaket schnüren

Bieten Sie einen zusätzlichen Nutzen: beste Ausbildungsqualität, gute Perspektiven, persönliche Wertschätzung – und angemessenen Lohn.
2

Anforderungen definieren

Noten sagen nicht alles. Gehen Sie von Ihren Erfordernissen aus und testen Sie, ob Bewerber die erfüllen können. So finden Sie versteckte Talente für sich.
3

Mehrwert schaffen

Fördern Sie junge Talente: Weiterbildungen in der Ausbildung, Auslandspraktika, Wettbewerbe und Besten-Ehrungen binden Azubis und machen alle stolz.
4

Ziele definieren

So können Sie Ihren Aufwand mit dem Nutzen abgleichen. Zuerst die schnellen Gewinne sichern, das motiviert alle Beteiligten. Dann die dicken Bretter bohren.
5

Botschaft und Erscheinungsbild festlegen

Bleiben Sie erkennbar und ehrlich – nutzen Sie, was Sie schon haben: Logo, Farben, Slogans und Bilder schaffen Wiederkennungswert für Bewerber und Kunden.
6

Image pflegen

Wer bekannt ist als Ausbildungsbetrieb, den haben Bewerber auf dem Schirm. Gehen Sie in die Öffentlichkeit, engagieren sich ehrenamtlich oder sponsern.

In der Unternehmenswerkstatt …

image/svg+xml

Hat irgendwer Fragen zum jetzigen Zeitpunkt?

Was ist Azubimarketing genau?

Azubimarketing gibt Betrieben das Rüstzeug an die Hand, sich durch systematisches Vorgehen als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu positionieren und mittels geeigneter Maßnahmen zur Bewerberansprache die passenden Zielgruppen zu adressieren.

Unbedingt Publikation bestellen: bestellung.rkw-azubimarketing.de

image/svg+xml
image/svg+xml

Der Workshop hat uns viel gebracht. Er hat uns vor allen Dingen gezeigt, dass wir an einer ganz anderen Stelle anfangen müssen, etwas zu tun. Es ist so leicht, so einleuchtend: Was macht uns aus? Was macht uns besonders und damit attraktiv?

Stimmt. Wir nehmen einiges mit – auch an Aufgaben. Sie sagte, wir sollten uns mit unserer Attraktivität beschäftigen, bevor wir über sinnvolle Maßnahmen zur Bewerberansprache nachdenken wollen. Und das machen wir auch, oder?

Ja, natürlich. Fassen wir doch zusammen, was bei unserem Selbstversuch herauskam. Du hast doch das Blatt noch, hoffe ich?

Klar. Hier ist es. Also, was macht uns besonders? Kleiner Betrieb mit sieben Mitarbeitern. Jeder macht alles, also eine abwechslungsreiche Arbeit. Bodenständig, dann tief im Ortsleben verankert. Wir arbeiten mit modernsten Werkzeugen und fördern unsere Mitarbeiter beispielsweise mit Spezialisierungen.

Und dann noch die Punkte, die speziell den Jugendlichen wichtig sein könnten: Wir bieten Praktika an, wir machen keinen Unterschied, woher jemand kommt, denn wir würden all diejenigen nehmen, die zu uns passen. Und Noten alleine sind nicht ausschlaggebend für die Besetzung eines Ausbildungsplatzes. Damit lässt sich doch arbeiten, Klaus!

Diese Botschaften werden wir nun transportieren müssen, und zwar bei allem, was wir rund um das Thema Ausbildung bei uns tun. Ich bin gespannt.

So, ich wollte mir doch noch mal die RKW-Website anschauen, das mache ich jetzt. Wie praktisch so ein Tablet doch ist …

image/svg+xml
image/svg+xml
image/svg+xml

Liebe Klasse, heute haben wir einen besonderen Gast, der gleich zu uns kommt. Ein Azubibotschafter, den ich Euch schon angekündigt habe. Wenn er gleich eintritt, hört ihm bitte gut zu. Ihr seid gerade kurz vor Eurem Schülerpraktikum, manche von Euch haben noch keine Praktikumsstelle, andere machen sich vielleicht auch schon Gedanken, was sie gerne beruflich mal machen wollen. Hört einfach gut zu, was Martin Euch zu erzählen hat, vielleicht ist es ja etwas für Euch?

Berufsorientierung = Phase, in der Jugendliche beginnen, sich mit ihren beruflichen Interessen und Möglichkeiten zu beschäftigen sowie erste Einblicke in den Arbeitsalltag zu erhalten, zum Beispiel durch das Schülerpraktikum.

Schülerpraktikum = Bei uns in Thüringen im Block zwei oder drei Wochen. Ist von Bundesland zu Bundesland aber unterschiedlich. Für mich eine gute Möglichkeit, in einen Betrieb hineinzuschnuppern, wo mich vielleicht eine Ausbildung reizen würde!

image/svg+xml
image/svg+xml

… Wertschätzung …

… Faires Gehalt …

… Tolle Kollegen …

… Abwechslungsreiche Aufgaben …

… Gute Perspektiven …

… Zukunftssicher …

Statement zur Berufsorientierung

Welche Bedeutung hat in Ihren Augen das Schülerpraktikum für die Berufsorientierung der Jugendlichen?

Berufsorientierende Bausteine wie der Girls' and Boys' Day sowie die Betriebspraktika in der Sekundarstufe I und II verfolgen das Ziel, unseren Schülern praktische Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Auf der Grundlage ihrer Interessen sowie möglicherweise zuvor erstellter Stärkenprofile können sich Schüler auf Praktikumsstellen bewerben, die sich möglichst an ihren Fähigkeiten und dem angestrebten Bildungsabschluss orientieren sollten. Wenn dies gelingt, können die im Schülerpraktikum gesammelten Praxiserfahrungen (Anforderungsprofile, Tätigkeiten, Arbeitsatmosphäre, Gespräche mit Betriebsangehörigen etc.) meiner Meinung nach eine wertvolle Entscheidungshilfe für die spätere Berufswahl darstellen.

Wie können Lehrer ihren Schülern in der Phase der Berufsorientierung zur Seite stehen?

Die Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung (BSO) ist explizit im hessischen Schulgesetz verankert. Es handelt sich jedoch nicht um ein eigenständiges Schulfach.

Als Konsequenz existieren in den Schulen fächerübergreifende BSO-Curricula und es werden BSO-Koordinatoren benannt, zu deren Aufgabe es gehört, ein möglichst vielfältiges berufsorientierendes Angebot sicherzustellen. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert dabei zum einen diverse Kooperationsmaßnahmen mit regionalen Betrieben und Hochschulen, zum anderen eine transparente Informationsweitergabe an die eigenen Schüler und Fachlehrer. Beispiele solcher Maßnahmen sind Kompetenzfeststellungsverfahren, Praktika, Bewerbertrainings, Assessment-Center oder der Besuch bzw. das Veranstalten von Berufsmessen.

Sind Sie der Meinung, dass die Berufsorientierung in den Schulen ausreicht, oder würden Sie sich mehr Unterstützungsmöglichkeiten wünschen?

Mit der landesweiten Strategie OloV (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit [...] von Ausbildungsplätzen) und der Bündelung der Berufs- und Studienorientierung in einem Erlass ist das Bewusstsein für diese Thematik insgesamt erhöht worden.

Wenn es uns gelingt, ein Netzwerk mit verlässlichen Kooperationspartnern aufzubauen, können wir unseren Schülern vielfältige und hilfreiche Angebote unterbreiten.

Thomas Krumbiegel,
Lehrer an der Theo-Koch-Schule, Grünberg

Auf einen Blick

Lustig und Fröhlich haben in der Unternehmenswerkstatt herausgefunden, was sie als Ausbildungsbetrieb einzigartig und attraktiv für Jugendliche macht. Darauf wollen sie ihr Azubimarketing-Konzept aufbauen.

Die Schüler haben von ihrer Lehrerin Lämpel erfahren, wozu sie ein Schülerpraktikum machen müssen und wie es abläuft. Sie hat den Schülern angekündigt, dass Herr Lustig seinen Beruf vor der Klasse vorstellen wird.

image/svg+xml

Was passiert in Episode 3?

In Episode 3 des Magazins geht es um Maßnahmen zur aktiven Bewerberansprache. Wie wichtig sind Praktika, Schulkooperationen? Ebenfalls im Fokus: die Azubiwebsite.

Während die Jugendlichen einen prüfenden Blick auf Unternehmenswebsites und soziale Medien werfen, befassen sich Lustig und Fröhlich intensiver mit den Leitfäden der Azubimarketing-Mappe. Lernen Sie das Azubimarketing-Haus kennen!

image/svg+xml

Klaus Höcher ist Teamleiter Personal bei der Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH. Er berichtet von seinen Erfahrungen, die er mit Schulkooperationen gesammelt hat. Das mittelhessische Unternehmen kooperiert mit mehreren Schulen und ist unter anderem auf Ausbildungsmessen oder Berufsinformationstagen vertreten und führt Bewerbertrainings an Schulen, aber auch im Unternehmen durch. Für derlei Maßnahmen sind Schulkooperationen eine gute Grundlage.